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{articles} pressbook

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lili
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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Lun 6 Avr 2009 - 14:26

hors sujet : j'ai d'ailleurs toujours trouvé ça à la fois drôle & logique que vd n'écrive pas pour les autres !

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M. Clown
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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Mar 7 Avr 2009 - 0:36

lili a écrit:
vu la longueur des 3 à la suite je m'explique pourquoi je les avais copié/collé à l'époque Razz

bonne lecture mister clown !

Merci Lili.
Pour l'instant je ne fais que survoler ; il est très tard. J'y reviendrai plus tard.
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lili
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MessageSujet: chorus Mar 7 Avr 2009 - 14:12

un vieux portrait époque entre rk et négatif et entre lblp et la disparition

http://www.chorus-chanson.fr/v1/HOME2/NUMERO39/portraitBiolay39.htm

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M. Clown
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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Ven 10 Avr 2009 - 21:58

M. Clown a écrit:
lili a écrit:
vu la longueur des 3 à la suite je m'explique pourquoi je les avais copié/collé à l'époque Razz

bonne lecture mister clown !

Merci Lili.
Pour l'instant je ne fais que survoler ; il est très tard. J'y reviendrai plus tard.

Ca y est : j'ai pris le temps de tout lire. Merci encore Lili!
J'adore la fin du dernier arcticle : " J'ai pas assez d'argent sur mon compte en banque pour être incorruptible." Voilà un bel aveu de la faiblesse de l'homme en général qui s'accorde avec les textes désabusés de T.Y.
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lili
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MessageSujet: 23 janvier l'express Lun 27 Avr 2009 - 14:41

un vieil (mini) article mais je trouve interessant le fait que bb ait eu à un moment le projet de travailler avec jeanne cheral !

¤¤¤

Biolay des Césars à Gondry

Benjamin Biolay est nommé comme meilleur acteur dans un second rôle pour Stella de Sylvie Verheyde où il jouait avec Guillaume Depardieu. C'est son quatrième rôle au cinéma. Lorsqu'il a donné son concert au Théâtre Marigny, en décembre dernier, on avait discuté des Césars, il n'y croyait pas, "c'est pas le même milieu", disait-il. Et voilà! Biolay m'avait confié qu'il avait trois films en projet cette année dont le premier long-métrage d'Olivier Gondry, le frère de Michel (Eternel sunshine of the spotless mind) avec Elodie Bouchez et un film (français) autour des vampires. La "twilight" attitude. Top. Côté chanson, il devait collaborer avec Jeanne Cherhal pour le CD de cette dernière, mais c'est tombé à l'eau.

http://blogs.lexpress.fr/all-access/2009/01/biolay-des-cesars-a-gondry.php

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lili
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MessageSujet: Sprechen Sie Deutsch ? Sam 23 Mai 2009 - 0:16

si vous ne comprenez pas le titre ci dessus pas la peine d'aller plus loin Laughing , voici un article en allemand sur bb, j'ai lu en très grande diagonale, l'allemand à minuit passé après une longue journée, faut pas trop m'en demander


mais c'est un article publié le 20 mai , interview réalisée dans un studio d'enregistrement (Studio de la Seine) un soir de match de foot (émilie quel match a eu un 4-0 à un moment + un „Halbzeit." Ein Tor von Henry, eines von Meto. „Eto‘o", sagt Biolay. Naja, und zwei von Messi. Das war‘s. "ces derniers jours ? )
j'ai souligné la ligne où on lui demande à quoi ressemblera le prochain album

¤¤¤


http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2009/05/20/wir-lieben-fussball-benjamin-biolay-auch.aspx


Wir lieben Fußball! Benjamin Biolay auch

Von der Place de la République ist es nicht weit zum „Studio de la Seine". Dorthin hatte vor kurzem der Sänger Benjamin Biolay gebeten. Der Weg führt durch das schöne 11. Arrondissement, das eines der wenigen Viertel der Stadt ist, in dem es von allem noch etwas gibt, und nicht von einem sehr viel: Reiche und arme Menschen, Müll auf den Straßen und Schmuck in den Schaufenstern, Art Déco und Plattenbauten. Wer mit der Musik von Benjamin Biolay auf dem ipod hier durch läuft, wird feststellen, dass sie hervorragend zu dieser Gegend passt, weil sie genauso unentschieden ist. Unter der melancholischen Tristesse, die seine Texte durchzieht, unter den Pianoeinlagen und Streicherarrangements, die seinen Elektropo überlagern, verwandelt sich Paris in das ewige Eldorado all derer, die gern am Weltschmerz und an der Liebe erkranken: Paris, l‘amour, la Seine. Das ist es, was Benjamin Biolay in Frankreich (und auch in Deutschland) berühmt gemacht hat.


Endlich war da mal einer, dem man zum einen zutraute an die großen Chansonniers der Vergangenheit anzuknüpfen. Und der sich zum anderen wohltuend von dem absetzte, was die französische Musikszene in den achtziger und neunziger Jahren ausgemacht hatte: der New-Wave-Rock von Bands wie „Indochine", „Téléphone" und „Les Rita Mitsouko" in den achtzigern. Und der immer lauter werdende, oft politische Hip-Hop von „MC Solaar" oder „IAM" in den neunzigern.


Im neuen Jahrtausend also kam Benjamin Biolay und besann sich scheinbar auf alte französische Tugenden. Als „Retter des französischen Chansons" wurde er 2002 gefeiert, als sein erstes Album „Rose Kennedy" herauskam. Als neuer Serge Gainsbourg wird er seither ständig gehandelt. Mit ihm entstand das, was man als „Nouvelle Scène Française" bezeichnet hat: Musiker wie Marianne Dissard, Françoiz Breut, Keren Ann und Biolays Schwester, Coralie Clément, gehören dazu. Mehr als auf ihnen aber liegen die Hoffnungen auf 36 Jahre alten Biolay, der die Frage nach dem großen Meister Gainsbourg freilich schon längst nicht mehr hören kann. Und das kann man ja auch verstehen.


Es ist Abend, im „Studio de la Seine" in der Rue Traversière sitzen ein Haufen Freunde von Biolay in einem kleinen Zimmer eng aneinander gedrängt auf einem Sofa. Es läuft Fußball. In dem angrenzenden kleinen, dunklen Studio, das proppenvoll gestellt ist mit allerlei technischem Gerät, lässt sich Biolay sofort in ein schwarzes Sofa fallen und zündet sich eine Zigarette an.
Serge Gainsbourg also. Am Anfang habe ihn das ja gefreut, dieser Vergleich mit dem Mann, den sie in Frankreich so sehr verehren. Am Anfang ist es wichtig, was die Leute über einen denken. Dann sei eine Zeit gekommen, in der es ihm unangenehm war und er es als erdrückend empfunden hat, in die Nähe dieser überlebensgroßen Figur gerückt zu werden. Aber mittlerweile sei ihm das alles „komplett egal".


Gibt es denn andere Musiker in Frankreich, denen er auf Augenhöhe begegnet?
„Weiß ich nicht", sagt Biolay. „Es ist mir auch total egal, wirklich. Ich will mich nicht wichtig machen, aber das ist mir vollkommen egal. Es gibt so viele, aber es ist alles schlecht."
Was ist mit der „Nouvelle Scène Française", von der so viel geredet wird?
„Die gibt es nicht. Das ist ein Marketingbegriff, den sich die Plattenfirmen ausgedacht haben."
Und seine eigene neue Platte, die er gerade aufnimmt - was darf man von ihr erwarten?
Benjamin Biolay zündet die selbst gedrehte Zigarette wieder an, die zwischendurch ausgegangen ist. Er sei erst am Anfang, sagt er. Bis auf ein paar Noten gebe es noch nichts. Und man weiß nicht recht, ob man jetzt widersprechen soll und ob das überhaupt etwas bringen würde. Denn es gibt Menschen in seiner Umgebung, die sagen, dass er schon lange an diesem neuen Album sitzt (sein letztes „Tresh Yéyé" ist sehr gut angekommen; die beiden davor aber - „Home" und „A l‘origine" - verschwanden weitgehend ungehört in der Versenkung). Acht neue Lieder sollen schon fertig sein, heißt es, aber davon will Benjamin Biolay offenkundig nicht reden. Nur soviel: Die neue Platte soll dunkler werden, „plus urbain", ein paar Hip Hop-Einflüsse aufweisen, „ein bisschen Pop, ein wenig Rock".

Das ist natürlich etwas vage, und Benjamin Biolay weiß das sehr gut, aber an diesem Abend ist es ihm einfach „egal". Das könnte natürlich auch etwas damit zu tun haben, dass es sich um jenen denkwürdigen Abend handelt, an dem eine deutsche Fußballmannschaft in einer spanischen Stadt vorgeführt bekommt, was es heißt, europäischen Spitzenfußball zu spielen. Benjamin Biolay mag Fußball sehr gerne, und deswegen kommt jedes Mal, wenn wieder ein Tor gefallen ist, ein Freund herüber und gibt die neuesten Ergebnisse durch. Drei-null. „C‘est pas possible" (Nicht die Möglichkeit), sagt Biolay. Vier-null. „C‘est un désastre (Ein Desaster)." Und spätestens jetzt wird hier allen klar, dass das vielleicht einfach kein guter Tag ist, um mit Benjamin Biolay über Musik zu sprechen.


Reden wir also über Fußball.
„Ich bin Fan von Lyon", sagt Biolay. „Aber wir sind ja schon ausgeschieden. München mag ich nicht." Warum nicht? „Ihr Fußball ist nicht schön anzusehen. Ich mag Franck Ribéry, aber nur weil er in München spielt, ist das nicht meine Lieblingsmannschaft. Luca Toni mag ich auch, aber er schießt keine Tore mehr."
Früher, oder jedenfalls in älteren Interviews, die Benjamin Biolay gegeben hat, hatte er sich immer wieder und zum Teil auch recht energisch zur Politik geäußert - anders als in seinen Liedern, in denen es meist um die Liebe geht, um was sonst. Er hat dennoch leidenschaftlich über Nicolas Sarkozy geschimpft und Jacques Lang gelobt, unter dessen Ägide die kulturelle Szene Frankreichs ihre letzte echte Blütezeit erlebt haben soll. Also, versuchen wir‘s: Haben sich die Dinge für Künstler in Frankreich heute verändert?
Biolay liegt regungslos auf dem schwarzen Sofa. „Non." Non? „Non."


Und dann kommt auch schon wieder der Freund herein und sagt: „Halbzeit." Ein Tor von Henry, eines von Meto. „Eto‘o", sagt Biolay. Naja, und zwei von Messi. Das war‘s.
Sie werden noch ein Tor kassieren, sagt der Freund.
„Noch zwei", sagt Biolay. „Weißt Du, was passieren wird? Siebzehn Minuten lang werden sie die Bayern spielen lassen. Und danach werden sie sie zusammenfalten. Die armen Bayern."
Und dann dreht er sich noch einmal herum und sagt: „Wissen Sie, ich bin auch politisch. Ich mag Fußball und Sex, aber ich rede nicht davon in meinen Liedern." In seinen Liedern finde sich eben nur ein Teil von ihm wieder, aber nicht alles, Gott sei Dank. „Meine Musik ist etwas raffinierter, als ich es bin", sagt er. „Das war schon immer so."


Veröffentlicht 20. Mai 2009, 11:23 von Lena Bopp

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Sam 23 Mai 2009 - 14:16

et les joueurs cités ils collent pour les équipes ou pas ? Razz

j'ai pas enocre relu là mais il m'a semblé voir un truc d'une équîpe allemande (le bayern y'msemble ) dans un stade espagnol alors ?

je vais essayer de retrouver le passage où j'avais entrevu ça

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Sam 23 Mai 2009 - 14:21

et donc c'est récent ça ? Laughing

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Sam 23 Mai 2009 - 14:48

et ils le publient que maintenant ? Shocked z'étaient pas préssés Razz

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Sam 23 Mai 2009 - 14:57

je me suis dit pareil en lisant la passage souligné
& s'il nous fait encore le coup de travailler sur 52 chansons (c'était ça le chiffre pour ty non ?) et qu'il n'en est qu'à 8 on est pas arrivé Razz

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Sam 23 Mai 2009 - 15:12

lol il les a peut être retravaillées pour le nouveau (négatif avait bien été écrite quand il avait 16/17 non ? scratch alors là ça fait encore moins vieux lol)

ça c'est une question sur laquelle j'ai toujours du mal à me décider est ce qu'il faut un jour publier les chansons faites en pluss lors des sessions d'enregistrements ? quand il y a des anthologies de chanterus décédés j'ai toujours du mal avec l'idée qu'on les ressorte car d'un côté le fan est content mais si l'artiste a choisi à ce moment là de ne pas les publier c'est que lui n'étaait pas à fond convaincu par son travail dessus à ce stade alors faut il les entendre/publier un jour Question

là tu vas me dire c'est pas le cas il pourrait décider lui même si elles valent le coup ou pas ! et en pluss je crois me souvenir que certaines n'étaient vraiment que des ébauches

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Sam 23 Mai 2009 - 19:20

Lili, tu as bien fait de ne pas écrire "Bonne lecture M. clown " ; je ne comprends pas l'allemand.
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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Sam 23 Mai 2009 - 20:44

Wink

Emilie a écrit:
Je savais pas que Négatif avait été écrit quand il avait 16/17 ans Shocked

tu me mets le doute je mets peut être une énorme bétise Razz je l'ai peut être rêvé Laughing

je vais essayer de voir si je trouve confirmation ou infirmation

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Sam 23 Mai 2009 - 21:04

je trouve rien Shocked j'en viens à me dire qu'en effet j'ai imaginé cette histoire Laughing


j'ai relu dans le magic qu'il l'avait enregistré à l'époque de salle des pas perdus (2001) mais rien sur le texte, y a que le texte dont je parlais, alors pourquoi penses -je celà depuis 2003 ? Razz j'ai dû mélanger des trucs en écoutant des interviews

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Dim 24 Mai 2009 - 16:58

Laughing

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Christelle


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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Lun 3 Aoû 2009 - 12:02

Une bien belle chronique de "Trash Yéyé" !

Les autres disques sont chroniqués également : http://www.thefrenchtouch.org/tft/objet.php?objet=2157



chronique

Rémi (chroniqueur)

Styles principaux
chanson

"Bien avant qu’on se soit connu
Bien avant qu’on se soit parlé
Bien avant que je t’aie vue nue
Je savais déjà que je t’en voudrais"


C’est ainsi que débute le nouvel album du personnage si particulier qu’est Benjamin Biolay; quatrième album d’une carrière au destin étrange : adulé à l’époque de son premier essai ("Rose Kennedy", sorti en 2001, disque impressionniste et impressionnant qui dressait le portrait d’une Amérique mythifiée avec sample de Marilyne Monroe à l’appui), puis démoli par la suite alors que ses chansons, elles, n’ont cessé de s’amélioré au fil de l’eau, Biolay est encore perçu aujourd’hui d’un mauvais oeil; on ne sait pas trop pourquoi à vrai dire. Un problème d’image peut être ? Le type de Saintt Germain-des-prés qui sirote un cocktail au Café de Flore avant d’aller voter Sarkozy ? Tout faux. Plutôt : un type issu de la province et pas si propre sur lui qu’on n’a bien voulu le dire. Biolay n’a jamais été ce gentil dandy un peu lisse et hautain comme on lui a souvent reproché. Bien sur quand on parle sans cesse de "l’image", on oublie l’essentiel : le songwriting, les arrangements, les textes bref "les chansons" dans leurs plus simples appareils.

De 2000 à 2006, Benjamin Biolay a tout simplement écrit les plus belles chansons avec des mots en français dedans. Pas d’innovation mais juste une qualité d’écriture et de composition indéniable. Et dieu sait qu’il en a fait profiter (peut être même trop) : Salvador, Gréco, Frégé, Mounier, sa charmante soeur Coralie Clément et surtout Keren Ann pour qui il a réalisé un chef d’œuvre de folk à la française nommé "La disparition".
Une fois ce travail accompli, il est passé à autre chose; "A l’origine", son troisième album solo, laissait la place aux sonorités urbaines du hip hop et du rock. "Trash yéyé" est la suite de cet album qui commercialement était un échec. On écoute là une œuvre d’une personnalité forte, d’un animal traqué et blessé par l’hypocrisie d’un show qui n’est plus que business.
Loin de ce qu’en disent les médias, l’album de l’homme au initial pop B.B, est loin d’être un manifeste de chanson franchouillard; tout sent bon au contraire les techniques de composition anglo-saxonne; le son est travaillé ici comme jamais (écoutez l’album au casque pour apprécier le travail réalisé au Labomatic par Bénédicte Schmitt, ingé-son et co-réalisatrice du disque). Bref c’est pas Bénébar.

On en entend déjà certain ricaner d’avance : pourquoi ce titre "Trash yéyé" ? Alors oui Benjamin pourquoi ? Pas vraiment de réponse, peut être une référence aux paroles plus crues et violentes qu’à l’accoutumée. L’amour (ou plutôt le désamour) est ici évoqué de long en large; il est craché, vomit, il est beau et à la fois douloureux. Ce disque, et on est obligé d’en faire mention, est un disque de rupture, en effet Biolay l’a réalisé peu après la séparation avec sa femme, l’actrice Chiara Mastroianni. Chronique d’une rupture donc, d’une dépression, d’une tristesse passagère. Ça donne à peu près ça :

"J’ai baissé la tête
J’ai ôté mon chapeau
Sans jouer les vedettes
Sans la vie de château
A l’évidence
Je vais payer pour mon imprudence"
(Regarder la lumière)


"Petite conasse
Pourquoi fait tu ta radasse
Ta petite pétasse
Qui montre rien en surface
Qui veut qu’on l’embrasse encore, l’embrasse encore."
(Dans la Merco Benz)


Chronique aussi de la chaire à la fois sensuelle et sale, souvent triste mais néanmoins indispensable :

"Taisez vous
Mettez vous à genoux
Moi je reste debout
C’est pas la peine d’être à la hauteur pour rien"
(La garçonnière)

Avant de terminer sur une note d’optimiste où l’homme se remémore les souvenirs partagés et le bon temps passé ensemble :

"Plutôt crever que de mourir sans de beaux souvenirs."

Musicalement c’est fort, voire très fort. Extrêmement varié et rondement mené, Biolay impose des arrangements splendides, jamais surchargé. Des chœurs d’opéra, des cordes, des clavecins, des beats ou des trompettes traversent par petites touches les douze titres (voire treize) de ce "Trash Yéyé" à la fois sombre et lumineux par son orchestration. Benjamin Biolay y pose sa voix, plus mise en avant que jamais (est-il dans la pièce avec nous ?).
L’album regorge de trouvaille et d’audace ("Qu’est que ça peut faire" avec sa rythmique discoïde très 80’s) et on pense à coup sur au Gainsbarre période "Sorry angel", mais en mille fois mieux. Biolay se fout à présent de ce à quoi il peut bien ressembler et quelles influences transparentes irradient sa musique; il a digéré cinquante ans de musiques populaires pour en faire sa propre synthèse et se lâcher enfin (Cactus Concerto, chanson d’adieu hilarante- une première chez Biolay).
Dominique Blanc-Francard à propos du bonhomme : "Son talent musical est inouï. Gainsbourg avait la même facilité désarmante. Ce n’est pas banal, un musicien qui écoute au casque sa musique composée la veille et griffonnant sur un bout de papier les partitions pour le quatuor à cordes qui patiente dans la cabine du studio. Benjamin n’a pas seulement l’oreille absolue, il a aussi l’orchestration absolue. C’est stupéfiant. Sa vie c’est d’écrire des chansons. Sinon il est perdu."

Si on résume bien, cet album est un des plus aboutis de la carrière du musicien, peut être même marque t’il la fin d’un cycle. En tout cas : celui qu’il a toujours voulu faire mais qu’il n’arrivait pas à exprimer avant avec une telle perfection. Ici tout est fluide, cohérent et moderne sans qu’il ne perde une seule fois son identité de chanteur français.

Espérons que cela soit récompensé d’un succès public, même si Benjamin Biolay semble à présent très loin de tout ça. Sur la pochette, il pose entrain de siroter, le regard las, un de ces si vénéneux soda américain ; l’esprit dans la vague tourné vers un ailleurs qui n’est peut être pas la France (Woodstock ?), ni la musique (le cinéma, la littérature ?). A vrai dire, fatigué d’avoir à convaincre, il semble maintenant s’en foutre royalement. Il a bien raison le bougre, peut être sait il, lui aussi, qu’il vient de signer là un des meilleurs albums de variété française, au sens noble du terme, de ce début de siècle. Rien que ça.

"De beaux souvenirs
Room service à volonté
De beaux souvenirs
Belle vue sur le bon Marché
De beaux souvenirs
A défaut d’une suite
Seul dans la chambre 8." (mercredi 3 octobre 2007)
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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Lun 3 Aoû 2009 - 12:34

merci pour l'article Smile

Christelle a écrit:
Un problème d’image peut être ? Le type de Saintt Germain-des-prés qui sirote un cocktail au Café de Flore avant d’aller voter Sarkozy ?
quand on connait un peu mieux bb ça me fait rire ça Laughing

Christelle a écrit:
(écoutez l’album au casque pour apprécier le travail réalisé au Labomatic par Bénédicte Schmitt, ingé-son et co-réalisatrice du disque).

ça oui ! je me demande si c'est aussi avec elle qu'il a travaillé sur le nouveau, j'espère et suppose que oui Smile

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Lun 3 Aoû 2009 - 12:49

Si B.B. a voulu faire un album new wave et brit pop, on peut faire confiance à D.B.F. et B.S. qui se sont essayés à ces genres avec succès sur Trash Yéyé et sur Home (Dnace rock'n roll). Ca me ferait quelque chose qu'il ne travaille plus avec le Labomatic
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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Lun 31 Aoû 2009 - 0:59

dé mémoire c'était dans magic ! merci émilie Smile c'est vrai que le scan était si petit que je me rappelle avoir dû écarquiller les yeux pour le lire à l'époque Razz

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Lun 31 Aoû 2009 - 14:43

au hasard d'une recherche un vieil article de 2003 , je trouve ça mimi


Benjamin Biolay a chanté chez lui

E.M. | 28.10.2003

L'ENFANT PRODIGE était de retour. Avant sa date parisienne, ce soir, à l'Olympia, Benjamin Biolay avait choisi de commencer sa tournée par Villefranche-sur-Saône. C'est là qu'il a grandi, à quelques kilomètres de Lyon. Dans le hall du centre culturel de la commune, en ce 2 octobre, chacun y allait de son histoire. « Benjamin était à l'école de musique avec ma fille, racontait par exemple Bernard, un spectateur. Cela fait plaisir de le voir chanter ici. Car maintenant, il est tout de même devenu très parisien. » Inévitablement, Villefranche l'attendait de pied ferme. Surtout depuis que Benjamin Biolay est passé, en quelques années, de prometteur rocker local à mascotte nationale de la chanson. Tout le monde sait que, en dehors de ses deux disques de chanteur, le récent trentenaire figure en tant que compositeur ou arrangeur sur des albums d'Isabelle Boulay, Henri Salvador, Julien Clerc et bientôt Juliette Gréco. Alors, à quelques heures des retrouvailles, l'intéressé n'en menait pas large. Il préférait même éluder les questions sur ce retour au bercail. « J'ai chanté dans ce théâtre à l'âge de 8 ans dans un opéra, expliquait-t-il sans s'apesantir. Evidemment, c'est étrange de se retrouver ici. Toute ma famille va venir. En fait, c'est surtout quand j'en parle que cela me fout le trac. » La scène se préparait donc à accueillir un chanteur pétrifié, contraint de séduire un public qui l'a connu avant tout le monde. Réarrangements subtils Pourtant, très rapidement, Benjamin Biolay semblait faire fi des circonstances. Mieux encore, il se révèlait étonnamment à l'aise, bougeant à sa guise, sans jamais tomber dans les poses de dandy qu'on lui a souvent reprochées. Son chant, enfermé dans des tics à la Gainsbourg sur son dernier disque, gagnait en aisance, entouré de réarrangements subtiles. De temps à autre, sa femme Chiara Mastroianni venait rejoindre son mari pour quelques duos plus intimes. L'artiste était donc définitivement en famille. A la sortie, sa maman s'avouait « toujours émue comme à chaque concert ». Oncles, tantes, amis prenaient le temps de discuter avec lui. « On ne pensait pas que t'allais nous reconnaître », lui lançaient trois copines avant d'immortaliser l'instant sur pellicule. « Moi je l'ai vu avec son groupe dans un café de Lyon, il y a dix ans, confiait l'une d'entre elles, pas peu fière. J'ai même un de ses albums de l'époque. Cela va devenir une pièce de collection. »

http://www.leparisien.fr/loisirs-et-spectacles/benjamin-biolay-a-chante-chez-lui-28-10-2003-2004500079.php

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Mer 2 Sep 2009 - 11:08

en cherchant l'artwork en plus grand un article scanné trouvé là : http://images2.hiboox.com/images/4107/5y5vow6l.jpg





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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Jeu 3 Sep 2009 - 2:02

Tiens : enfin un critique qui cite Houellebecq en parlant de B.B.
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MessageSujet: magic Ven 13 Nov 2009 - 13:34

je n'ai pas vu l'itw magic, signalé par jfmoods, dans ce sujet or c'est ici qu'elle serait si elle y était, je la recopie donc :

¤


Entrevue - 15/05/01 de Benjamin Biolay

De Keren Ann à Henri Salvador en passant par Hubert Mounier, Benjamin Biolay est devenu, en à peine un an, le nouveau Pygmalion de la chanson française. À seulement vingt-huit ans, cet auteur-compositeur-arrangeur-interprète va enfin sortir de l’ombre du studio (sa deuxième maison) à la lumière de Rose Kennedy, un premier album de variété orchestrale comme on n’en avait plus entendu depuis des lustres. Où il est question de la famille Kennedy, de souvenirs de vacances et du dépit amoureux, le tout sous une pluie de cordes.
Article Franck Vergeade.
La première fois qu’on le vit, c’était devant le petit écran, en février dernier. Pour célébrer sa deuxième Victoire de la musique de la soirée, Henri Salvador invitait Keren Ann et Benjamin Biolay, les deux principaux auteurs-compositeurs de son retour inespéré, à le rejoindre sur la scène de l’Olympia. On vit alors un grand jeune homme, à la coiffure aussi rebelle que l’anneau qu’il porte à l’oreille gauche, gravir les marches avec une gêne à peine dissimulée, presque hautaine. Enfin à l’honneur, un des artisans du multiplatiné Chambre Avec Vue en revenait à peine. Il faut dire qu’il s’en ait fallu de peu pour que Benjamin soit le cocu de l’histoire.

“La couverture médiatique que Keren a eue laissait à penser qu’elle avait tout fait seule. J’étais un peu dépassé par les événements, mais il est toujours difficile d’aller contre. À la fin, ça devenait presque dur à supporter. Je ne demandais pas à être médiatisé, mais pas non plus à être le grand oublié. Quoi qu’il arrive, je sais ce que j’ai fait, et c’est finalement le plus important”. D’autant qu’en plein été 99, lorsque son alter “égaux” et lui écrivaient Jardin D’Hiver, Chambre Avec Vue ou Jazz Méditerranée – autant de chansons douces qui allaient bercer la France de l’an 2000 –, Benjamin était l’un des rares à croire au succès de Salvador. Au point de prendre des paris sur les 300 000 ventes potentielles. Il n’avait qu’à moitié raison (sic) : Chambre Avec Vue est aujourd’hui double disque de platine. Mais ces chansons écrites à quatre mains ne l’ont pas forcément été comme tout le monde l’a cru. “Contrairement à ce que certains pensent, je suis davantage un auteur et elle une très bonne compositrice. Mais on a décidé de ne pas communiquer qui avait fait quoi, dans une espèce d’agrément à la Lennon/McCartney un peu idyllique (Sourire.)”.

Si bien que La Biographie De Luka Philipsen a, par exemple, été perçu comme le premier enregistrement de Keren Ann – ce qui n’est qu’à moitié vrai (ou faux, comme vous préférez). “C’est pas bon d’avoir des rancœurs, mais faire un album en groupe sans jamais apparaître ensuite est assez blessant et frustrant. Même sans avoir un ego surdimensionné”. Et contrairement à ce qui a pu s’écrire ou se dire çà et là, Benjamin a rencontré Keren totalement par hasard. Après une première expérience discographique chez EMI, qualifiée par lui-même de “désastreuse”, qui le vit en 1997 enregistrer La Révolution et “une belle face B que personne n’écoutera jamais”, il se voit proposer par la maison de disques des Beatles (sa référence absolue avec Serge Gainsbourg) de monter un super groupe, à la Corrs. “Ils trouvaient que j’écrivais bien, mais que je chantais comme un con. Alors ils m’ont demandé d’écrire un tube. C’était la première fois que je pouvais être producteur. Dans le groupe, il y avait Hubert Mounier de L’Affaire Louis Trio, Lionel Gaillardin d’Il Était Une Fois (Sourire.), Keren Ann, recrutée sur casting, et moi. On a fait monter le truc le plus haut possible, et après on leur a dit qu’on ne voulait plus faire cette merde, mais un album de Keren”. Sauf que son sort à lui était loin d’être réglé, prisonnier d’obligations contractuelles dont il ne savait plus comment se débarrasser. “Dès ce premier single horrible, j’ai sciemment sabordé l’affaire. D’ailleurs, je n’aimerais pas qu’on me le ressorte. (Sourire.) J’en ai donc fourni un deuxième totalement imbitable par rapport aux médias que j’avais concernés sur le premier : des saturations de guitare comme s’il en pleuvait, une voix passée dans un effet, un texte à la con. J’étais en contrat chez EMI, et j’étais vraiment mal barré parce que j’allais me retrouver à faire un Lp chez eux. Et, inconsciemment ou pas, j’ai vraiment fait un travail de destruction parce que je n’assumais pas, j’étais malheureux de me fourvoyer ainsi dans de la merde. Je n’étais pas accroché à sortir un disque sous mon nom à ce point-là”.

SE PRODUIRE
En refusant les compromis, Benjamin dépose les armes. Et reprend confiance en lui aux côtés de Keren – les deux commençant alors à faire la paire et à Décrocher Les Étoiles. “Malgré mon filet de voix, il y avait des chansons dont on trouvait l’un et l’autre que c’était moi qui les interprétais le mieux. J’ai donc commencé à penser que c’était possible de faire un disque, lequel s’est fait de fil en aiguille dès que j’avais un moment en studio. Mais je ne chiadais rien. Par exemple, je n’avais jamais pris le temps de chanter. D’ailleurs, j’ai signé chez Virgin avec des maquettes pourries. C’était un choix délibéré d’atterrir là-bas, au grand désespoir de mon avocat qui voulait faire monter les enchères. On a pris un rendez-vous chez eux, et j’ai serré les fesses en priant pour que ça passe. Dès lors, je me suis dit : ‘Maintenant, tu vas produire un artiste et il se trouve que c’est toi’. Si bien que j’ai vraiment gardé ma casquette de producteur, sans faire l’artiste. Je trouvais mon nom à chier, mais des gens m’ont convaincu qu’il était correct. Et puis, j’avais déjà fait des disques sous des pseudonymes : Keren Ann, Henri Salvador… (Sourire.)” C’est qu’à force de lire son nom sur les pochettes des autres (très bientôt Ol. et Coralie Biolay, sa petite sœur cadette, s’ajouteront à une liste impressionnante en forme d’annuaire de la chanson française) – une prolixité qui n’en finit quand même pas d’interloquer pour un garçon de vingt-huit ans –, on en oublierait presque l’essentiel : Rose Kennedy, un disque estival où il pleut des cordes, qui le place dans la lignée des plus grands crooners (et pas forcément hexagonaux).

Ces chansons ourlées à l’ancienne, aux couleurs légèrement surannées, à la tonalité très mélancolique, rappelleront bien des souvenirs à ceux qui passent leurs étés sur la côte. À commencer par Les Cerfs Volants, le tube le plus classieux et nostalgique du moment qui, espérons-le, assurera à son auteur un envol immédiat (“À mesure que le temps passe/Je mesure le temps qui passe”, absolument irrésistible). “À l’origine, j'avais écrit un autre refrain après le premier couplet, vraiment minable, plus bas que terre. Alors, j'ai laissé seize mesures de blanc. C'est une technique que j'utilise souvent. Je me suis dis qu’il fallait choisir une ambiance avant de redémarrer avec l'artillerie lourde. J'ai donc mis ce sample de Marilyn Monroe (ndlr. The River Of No Return), et ça s'est enchaîné aussi bien que ça. C'était un décor pour rendre l'écoute à mon directeur artistique plus plaisante”. Pour autant, Benjamin n’est pas conscient du potentiel commercial de cette chanson, plutôt de celle qui l'aime paradoxalement le moins : Los Angeles, “qui est enregistrée un peu trop haute, où je me mets dans la peau du débile qui a tué Robert Kennedy, un imposteur qui ne s'est même pas rendu compte qu'il était manipulé par je ne sais quelle force occulte”. Car s’il est bien un sujet sur lequel notre homme est insatiable, c’est bien celui de l’histoire de la famille Kennedy, aussi unique que tragique.

Au point d’avoir intitulé son disque en hommage à celle qui a vécu toute la tragédie familiale, ce qui en fait presque un concept album pour lequel on est tenté de rajouter un p devant Rose Kennedy. “J’étais parti sur mon idée autour du clan Kennedy, et d’un passé que je n’ai pas connu physiquement. J’ai toujours été passionné par l’Histoire, les biographies, et l’imagerie inhérente aux hommes Kennedy en particulier. J’avais commencé à écrire un pseudo-scénario pour Hollywood – parce que j’écris souvent plein de choses quand je m’emmerde – sur les deux frères aînés Kennedy : Joe Junior et John. Joe était destiné à devenir président, mais il est mort tragiquement pendant la Seconde guerre mondiale. Il a pourtant toujours été très supérieur et physiquement et intellectuellement à son petit frère. Et le vilain petit canard de la famille est finalement devenu le premier dauphin. En 1946, à vingt-neuf ans, son père lui a dit qu’il serait un jour Président des Etats-Unis d’Amérique. Je trouvais ces destins assez passionnants, presque shakespeariens. Comme le scénario n’a jamais abouti, j’ai repris cette idée quand le disque s’est matérialisé. J’ai sûrement des chansons plus efficaces dans mes tiroirs, mais je n’avais pas envie de faire le Best Of de l’artiste qui signe après dix ans de galère, enregistre un album clinquant mais pas cohérent, et en fait un deuxième de merde. J’ai donc décidé d’écrire un bouquin musical. Et Rose Kennedy, je la trouve emblématique : c’est la seule qui était résignée à ne jamais mourir ou presque puisqu’elle est morte centenaire. Elle a vu toute la superbe et tout le déclin de son clan. Je connais un peu son visage austère de cul béni, mais je l’ai fantasmé comme une mère sublime, avec sa progéniture tombée sous la mitraille en direct à la télé. Et puis, je suis souvent une femme dans mes narrations, mais moins froide et plus sensible que Rose. Dans mes chansons, il y a aussi mes souvenirs de vacances liées aux leurs parce que j’ai regardé des films Super 8 qui leur appartenaient. Dès mes quinze ans, je partais en vacances dans un bled près de Boulogne-Sur-Mer qui s’appelle Ambleuteuse. J’adorais ces plages-là, même si je ne suis pas un grand fan de la bronzette. Je préfère être ému par de la pierre, des vieilles maisons, les Anglais qui traversent le Channel. Et puis, l’ambiance des plages, ça sent encore les congés payés : il n’y a pas de maisons Catherine Mamet, c’est encore assez vierge”. Presque un peu vieux jeu dans ses opinions, ses goûts et ses envies, on se demande presque ce que Benjamin peut bien avoir à dire aux gens de sa génération. Pas un hasard donc si son meilleur ami, Hubert Mounier (l’ancien chanteur de L’Affaire Louis Trio), lui rend dix ans. Une amitié qui remonte à sa jeunesse lyonnaise, à l’époque où il jouait avec le petit frère d’Hubert, Kalim, dans Matéo Gallion, un des nombreux groupes dans lesquels il a sévi avant de voler de ses propres ailes. “Même si on a dix ans d’écart, on s’est toujours bien entendu tous les deux : on a la même conception de vieux garçon des chansons (Sourire.)”.

OREILLE ABSOLUE
Cette conception, Benjamin Biolay la tient aussi d’un parcours classique, au sens musical du terme. Dès son plus jeune âge, ce fils d’un clarinettiste a suivi du côté de Villefranche-Sur-Saône les cours de l’école de musique locale en classe de violon, avant de décrocher un bac A3 option musique, troquer le violon pour le trombone à coulisse en s’inscrivant au Conservatoire de Lyon, et aspirer à autre chose. “C’est dans cet instrument que j’ai décroché mon prix, mais ce n’est jamais qu’un instrument monophonique : tu joues ce qu’on te dit de jouer, un point c’est tout. Après, il s’agit de jouer mieux cet instrument que la musique ne l’exige en fait. Dans un orchestre, ça se résume à compter des mesures, et c’est vite devenu insupportable. Je l’ai fait au début pour gagner ma vie parce que je suis parti très tôt de chez mes parents. À dix-sept ans, je touchais des cachets qui étaient très intéressants pour moi, qui pouvaient s’élever à cinq mille francs par semaine. Au départ, je suis venu à la musique par le piano, mais comme je n’avais aucune approche harmonique, c’était une succession de clichés qui n’allaient pas les uns avec les autres. Au Conservatoire de Lyon, ils avaient même créé une classe de chanson, ce qui est stupide en soi. J’y suis allé pour voir, j’ai tenu deux cours et me suis fait virer. J’insultais le prof en lui disant que c’était n’importe quoi. Pour lui, une chanson, c’était une grille chiffrée d’accords : un, cinq, sept, cinq plus. Moi, c’est pas comme ça que je voyais la composition. Peut-être à tort, peut-être faut-il des bases académiques. Mais connaissant déjà un peu la musique classique, je considérais que c’était suffisant. D’autant que j’avais la chance d’être très très bon au solfège puisque j’ai, ce qu’on appelle, l’oreille absolue. J’entends les notes une par une…”

De cette époque passée au Conservatoire, il a noué autant de liens qui composent aujourd’hui son orchestre symphonique, qu’il emploie et dirige aujourd’hui chaque fois qu’il réalise ou enregistre aux studios ICP, à Bruxelles, sa deuxième maison. “C'est un besoin d'aller en studio et, à force, j'y travaille à un rythme assez soutenu. Le studio, c'est comme la scène : c'est un mode d'expression en temps réel. Souvent, je ne fais qu'une prise sur mes voix et mes guitares. Quand il se passe un accident épouvantable, évidemment je le refais, mais les trois-quarts des choses sont faites en une prise. Sans être jamais lassant, c'est chez moi quand même. D’ailleurs, sur tous ces disques et le mien en particulier, il y a quelqu’un de très important, c’est Erwin Autrique, l’ingénieur du son qui m’a aidé à modeler l’ensemble, presque comme un sound designer. Il fallait que j’aie un peu d’air pour finir mes textes, mes chansons, chanter et prendre un peu recul”. Tout en étant un artiste en développement chez Virgin, Benjamin Biolay est une priorité nationale. Mais il ne s'y focalise pas plus que ça. Il faut dire que, contrairement à d'autres, il n'a pas eu le temps de connaître la dépression postnatale et de s'infliger une pression énorme.

“Je l'ai terminé en novembre dernier, j'ai dormi une nuit, et j'ai aussitôt enchaîné sur celui d'Hubert. J'avais une responsabilité énorme vis-à-vis de mon ami, son album est d'ailleurs quelque chose d'aussi important que le mien. Quand le sien a démarré, j'ai complètement oublié le mien”. Quand aujourd’hui, on lui demande de s’y retourner, il concède deux-trois belles fiertés (L'Observatoire, La Mélodie Du Bonheur, Un Été Sur La Côte) et admet aucune frustration. “C'est un disque que j'aurais acheté (Sourire.)”, avoue-t-il en conclusion. “En tout cas, je n'aimerais pas me faire descendre parce que j'ai été un artisan de bonne foi, mais je n'aimerais pas non plus que ça explose. Ça m’ennuierait même de devenir trop célèbre. De toute façon, je n'ai qu'une envie : repartir dans l'ombre et enregistrer à nouveau”.

Franck Vergeade

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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Mer 30 Déc 2009 - 21:53

Merci pour tous ces interviews ! Il y en a pleins que j'avais pas lu !
J'ai vu qu'il adorait Edward Hopper,je savais pas
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lili
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MessageSujet: Re: {articles} pressbook Mer 30 Déc 2009 - 22:05

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