.
 
AccueilRechercherS'enregistrerConnexion

Partagez|

Benjamin Biolay in der Schweiz

Voir le sujet précédent Voir le sujet suivant Aller en bas
AuteurMessage
avatar

jfmoods
un air de savoir



Masculin
Nombre de messages : 4792
MessageSujet: Benjamin Biolay in der Schweiz Jeu 29 Oct 2009 - 8:56

Berner Zeitung - 20.10.2009

Citation :
«Ich wäre unglücklich, todunglücklich»

Benjamin Biolay ist froh, dass er nicht Posaunist geworden ist. Und erstaunlicherweise hört der Chansonnier kaum französische Musik.

Er hat Songs geschrieben für Henri Salvador und Juliette Gréco, Arrangements komponiert für Carla Bruni und Stephan Eicher. Er hat Chiara Mastroianni, die Tochter von Catherine Deneuve, geheiratet, Hunderttausende Alben verkauft und nebenbei das Chanson gerettet. Jetzt sitzt Benjamin Biolay in seinem Pariser Studio, raucht und beantwortet die meisten Fragen auf eine sehr französische Weise: «Bah, oui.» Oder: «Mais, non.» Oder: «C’est comme ça.»

Herr Biolay, ist Ihnen die Freude am Erfolg vergangen?

Mmh, nein.

Aber es scheint mir, als wäre er Ihnen zumindest unangenehm.

Ich weiss nicht. Wenn ich an einem Projekt arbeite, dann will ich mit mir zufrieden sein. Erfolg, Misserfolg – das interessiert mich nicht.

Sie werden mit Serge Gainsbourg verglichen und sind in Frankreich zur Pop-Ikone geworden. Nun veröffentlichen Sie ein Album, das sehr eigensinnig ist und unfranzösisch.

Wie meinen Sie das?

«La superbe» ist nicht schön, nicht soft und – na ja – nicht besonders sexy.

Da haben Sie wohl Recht.

Es klingt eher nach dem England der 80er-Jahre. Wollen Sie Ihre französischen Fans damit erschrecken?

Nein, das ist nicht meine Absicht. Es ist einfach so, dass mich dieses «Nouvelle Chanson»-Genre nicht interessiert, kein bisschen. Ich höre fast keine französische Musik. Und ich bin auch nicht der neue Serge Gainsbourg. Dieser Vergleich langweilt mich fürchterlich. Er war ein grosser Musiker, wahrscheinlich einer der Besten. Aber ich bin ein anderer. Ich drücke mich anders aus, ich mache andere Musik, ich führe ein anderes Leben. Ich bin ein Romantiker. Das war er nicht.

Warum hat Ihr Album diese Post-Punk-Färbung erhalten?

Ich bin in den 80ern aufgewachsen. Joy Division, The Smiths – diese Bands waren meine grossen Vorbilder. Ich wollte schon immer ein Album aufnehmen, das so klingt. Letztes Jahr habe ich mein altes Plattenlabel Virgin verlassen. Jetzt ist der Druck weg. Niemand erwartet von mir, dass ich einen Hit schreibe. Niemand sagt, denk an die Single. Ich kann machen, was ich will. Also habe ich den 80er-Sound für das Album ausgewählt.

Was gefällt Ihnen an diesem Sound?

Er ist kühl und irgendwie drastisch.

Sie erzählen auf «La superbe» die Geschichte einer Liebesbeziehung, ein Drama in 22 Songs. Schreiben Sie Ihre Alben wie ein Dramatiker?

Ich arbeite immer mit einer Geschichte und einem Konzept – es gibt da eine gewisse Verwandtschaft mit Theater- oder Drehbuchautoren. Wenn ich weiss, welche Story ich erzählen will, entstehen die Songs wie von alleine.

Eine schöne Arbeitsweise.

Es geht. Man weiss nicht von vornherein, wie lange man an einem Song arbeiten muss. Manchmal ist ein Stück schon nach zehn Minuten fertig. Manchmal dauert es drei Monate.

Ihre Ehe mit Chiara Mastroianni ist vor zwei Jahren auseinandergegangen. Ist es diese Geschichte, die Sie auf «La superbe» erzählen?

Meine Texte sind nicht autobiografisch, nur persönlich.

Es ist ein sehr ernstes Album.

Ja.

Sind Sie ein ernster Mensch?

Ich nehme meine Arbeit sehr ernst.

Kürzlich haben Sie in einem Horrorfilm gespielt, wie ernst war das?

Ich habe das Privileg, selbst zu entscheiden, was ich tun will. Wenn ich mich entscheide, ein Angebot anzunehmen, bin ich mit dem ganzen Herzen dabei. Das ist eine Lebenseinstellung. Die gilt für die Musik und für die Schauspielerei, auch für den Film «La meute».

Sie spielen den Zombie-Sohn einer Zombie-Barkeeperin, die Restaurantbesucher tötet, um ihre Zombie-Familie durchzufüttern.

(Lacht) Ja, so etwa sieht meine Rolle aus. Im Film töte ich selbst auch. Die Arbeit hat mir sehr viel Spass gemacht. Aber deswegen ist es noch lange keine unseriöse Angelegenheit.

Im Februar wurden Sie für Ihre Rolle im Coming-of-Age-Film «Stella» als bester Nebendarsteller für den César nominiert. Ein erstaunlicher Werdegang für einen, der in der Provinz Violine und Posaune studiert hat. Wie erklären Sie sich das?

Ich weiss nicht, es ist, wie es ist.

Etwas genauer?

Ich war ein unruhiges Kind, ein unruhiger Teenager, und ich bin bis heute unruhig geblieben. Es gibt nichts, was ich dagegen unternehmen kann. Wäre ich heute noch Posaunist, ich wäre ein sehr unglücklicher Mensch. Todunglücklich.

-> http://www.bernerzeitung.ch/kultur/pop-und-jazz/Ich-waere-ungluecklich-todungluecklich/story/11156959

À vue de nez, rien de bien nouveau dans cet article. Ce qui me fascine toujours, c'est une certaine image très fleur bleue, très kitsch de la France dans les pays germaniques. C'est dans le passage suivant :

Citation :
Sie werden mit Serge Gainsbourg verglichen und sind in Frankreich zur Pop-Ikone geworden. Nun veröffentlichen Sie ein Album, das sehr eigensinnig ist und unfranzösisch.

On vous compare à Serge Gainsbourg et vous êtes devenu une icône pop en France. Vous publiez maintenant un album très volontaire [difficile, en fait, de traduire de manière vraiment satisfaisante ce eigensinnig dans le contexte] et non-français.

Citation :
Wie meinen Sie das?

Qu'entendez-vous par là ?

Citation :
«La superbe» ist nicht schön, nicht soft und – na ja – nicht besonders sexy.

«La superbe» n'est pas beau, pas doux et, disons-le, pas particulièrement sexy.

Citation :
Da haben Sie wohl Recht.

Vous avez tout à fait raison sur ce point.

Allez ! Pendant que j'en ai le courage, je vous traduis aussi la dernière réplique de cette entrevue :

Citation :
Ich war ein unruhiges Kind, ein unruhiger Teenager, und ich bin bis heute unruhig geblieben. Es gibt nichts, was ich dagegen unternehmen kann. Wäre ich heute noch Posaunist, ich wäre ein sehr unglücklicher Mensch. Todunglücklich.

"J'ai été un enfant turbulent, un adolescent turbulent et je suis toujours turbulent aujourd'hui. Il n'y a rien que je puisse faire contre cela. Si j'étais encore tromboniste aujourd'hui, je serais un homme très malheureux. Malheureux à mort."
Revenir en haut Aller en bas
avatar

jfmoods
un air de savoir



Masculin
Nombre de messages : 4792
MessageSujet: Re: Benjamin Biolay in der Schweiz Jeu 29 Oct 2009 - 13:48

Ailleursetici a écrit :
Citation :
Il y est déjà, traduit dans le sujet "BB in Deutschland" (http://lesinsulaires.forumactif.org/the-international-section-f7/benjamin-biolay-im-deutschland-t166-20.htm).
Au temps pour moi ! Pas encore tout parcouru. Si j'avais su que ça ferait doublon...

Ailleursetici a écrit :
Citation :
J'aime bien les entretiens allemands en général. Ils sont beaucoup plus "frech" pour le coup, et quand même, plus axés sur la musique que beaucoup d'interviews de journalistes frenchy.
Tu n'as pas tort. Comme l'interview photo plutôt sympa sur l'autre fil...
Revenir en haut Aller en bas
avatar

lili
admin



Féminin
Nombre de messages : 63339
MessageSujet: Re: Benjamin Biolay in der Schweiz Ven 6 Nov 2009 - 19:35

Abgehört: Benjamin Biolay - «La Superbe»

Der neue Star des «Nouvelle Chanson» Benjamin Biolay legt eine Doppel-CD vor, die in Frankreich gefeiert wird und ihn in der Beliebtheit mit Serge Gainsboug gleichziehen lässt.

Felix Steinbild, Berlin / Quelle: news.ch / Donnerstag, 5. November 2009 / 10:08 h

Enttäuschte Massive-Attack-Fans kommen wahrscheinlich bei Benjamin Biolay mit seinen leicht düsteren orchestralen Songs eher auf ihre Kosten. Biolay, der eine klassische Ausbildung für Tuba und Violine genossen hat, gilt als ein Vertreter des neuen Chansons, obwohl er das wahrscheinlich nicht gerne hört. Dennoch steht der 1973 geborene Franzose in der Tradition des charmanten, leidenschaftlichen und tragischen französischen Songs. In seiner Heimat wird er schon in einem Atemzug mit Serge Gainsbourg genannt.
Schon sein fünftes Album

«La Superbe» ist schon sein fünftes Solo-Album - eine Doppel-CD - und er liess sich zwei Jahre dafür Zeit.

Sein Plattenvertrag bei EMI war ausgelaufen und so machte er alles selbst - was dem Album hörbar gut tat. So begabt er allerdings beim Songschreiben, Instrumentalisieren, Produzieren und Arrangieren ist, so wenig kann er singen. Was aber keinen Abbruch tut, bei Chansons zählt ja mehr der Ausdruck.
Markenzeichen Flüstergesang

Deswegen gibt er sich gerne dem frivolen oder melancholischen Flüstergesang hin, was zu seinem Markenzeichen geworden ist und er sich wahrscheinlich von Serge Gainsbourg abgeschaut hat. Der hat sich auch immer wieder Duett-Partnerinnen geholt, was Biolay auch eine gute Idee fand. Auf den CDs finden sich üppig orchestrierte Klanglandschaften, ein wenig Elektronik, etwas New Wave (einer seiner grossen Einflüsse ist Morrissey) und sogar angehauchter Reggae. So schön, das könnte schon fast einem Engländer gefallen


http://www.nachrichten.ch/detail/412970.htm

_________________
. merci pour le grand huit .
Revenir en haut Aller en bas
avatar

jfmoods
un air de savoir



Masculin
Nombre de messages : 4792
MessageSujet: Re: Benjamin Biolay in der Schweiz Mer 11 Nov 2009 - 0:07

Et dans la presse Suisse francophone...
Citation :

Benjamin Biolay, salutaire noirceur

Le Français voit double : deux disques et vingt-deux titres pour une subtile épopée sentimentale.
Une épopée sentimentale et existentialiste. Avec La Superbe, Benjamin Biolay laisse dériver ses états d’âme en vingt-deux étapes singulières. Pour son cinquième album studio – sans compter le Home (2004) cosigné avec son ex-muse Chiara Mastroianni – le Français de 36 ans a ambitieusement vu double. Deux disques pour des digressions mélodiques et lexicales multiples, où la noirceur se mêle à des climats de torpeur, où les simples doutes ­côtoient les grandiloquentes déroutes quand bien même surgissent çà et là des flammes passionnelles et des lueurs d’espoir. Moins sombre et cru que le déjà très accompli Trash Yéyé (2007), La Superbe excelle à instaurer de délétères atmosphères, de lumineuses noirceurs et des méandres mélodiques pop inouïs. L’ensemble souvent rehaussé par ces cordes sanglotantes si chères à Biolay depuis sa magistrale et élégante entrée en matière voilà huit ans au fil de Rose Kennedy.
Olivier Horner - Samedi 24 octobre 2009

-> http://www.letemps.ch/Page/Uuid/22e108bc-c014-11de-a054-2bb0a40b28f8/Benjamin_Biolay_salutaire_noirceur
Revenir en haut Aller en bas
avatar

jfmoods
un air de savoir



Masculin
Nombre de messages : 4792
MessageSujet: Re: Benjamin Biolay in der Schweiz Jeu 10 Déc 2009 - 10:24

-> http://www.lematin.ch/loisirs/musique-concerts/benjamin-biolay-edite-double-cd-plein-panache-180381

Citation :
Benjamin Biolay édite un double CD plein de panache.

Benjamin Biolay : dandy un peu maudit mais surtout très érudit.

Le prodige aux ailes froissées

Jean-Philippe Bernard - le 19 octobre 2009, 20h39 - Le Matin

C'est l'histoire d'un petit provincial doué et discret, devenu dandy parisien aux yeux bouffis en moins de temps qu'il ne le faut pour l'écrire. Un drôle de destin dont l'évocation, à chaque fois, nous téléporte dans ce bar, non loin de la gare de Genève, un après-midi de mai 2001.

Ce jour-là, pour la première fois depuis des mois, il fait enfin chaud. Pourtant, Benjamin Biolay porte encore une veste épaisse et noire. Le Lyonnais, tenu pour responsable du come-back épatant d'Henry Salvador et du premier coup d'éclat discographique de Keren Ann, est déjà une star, mais il s'en fiche éperdument... Quelques jours plus tard, le public va découvrir les mélodies solaires et toxiques de «Rose Kennedy», concept album irradiant axé sur le destin compliqué d'une famille mythique américaine. Benjamin Biolay «boxe» alors dans une autre catégorie que ses contemporains...

L'art d'en rajouter

Las, deux ans plus tard, à l'heure de la sortie de «Négatif», son second et splendide album solo, Benjamin frime au bar du Lutecia à Paris. Le milieu musical, qui le décrit paresseusement comme le nouveau Gainsbourg, se prosterne à ses pieds et salue l'habileté avec laquelle il vient de passer la bague au doigt de Chiara Mastroianni, fille de Marcello et Catherine Deneuve. Avec des «clients» ayant pour nom Juliette Gréco, Isabelle Boulay, Julien Clerc, Heather Nova, Françoise Hardy, ou encore sa soeur Coralie Clément, il passe pour le faiseur de tubes le plus indispensable du moment. Cela lui monte à la tête, il en rajoute...

A peine divorcé d'avec Chiara Mastroianni, il confirme son goût pour les jolies artistes en s'affichant plus ou moins officieusement avec Mélanie Doutey, Elodie Frégé, Virginie Ledoyen. Cerné par les médias, il se compose un personnage mi-bobo mi-bling-bling, fume des kilos de cannabis, frime avec les basketteurs et les rappeurs, pleure la mort de la gauche française et provoque en duel les journalistes de droite qui ne l'apprécient guère. Bien entendu, sa production s'en ressent. Ses arrangements tiennent de la formule et ses disques sont orphelins de sa grâce initiale.

Autant dire qu'en cet automne 2009, au moment où paraît «La superbe», son septième album, «Ben», 36?ans, agace plus qu'il ne fascine, même si ses talents d'acteur pourraient lui permettre de rebondir dans un nouveau domaine: il a récemment été nominé aux Césars pour son rôle dans «Stella» de Sylvie Verheyde!

Un souffle certain

Edité par Naïve, le label qui héberge Carla Bruni, première dame pour laquelle Biolay a signé l'an passé quelques arrangements, «La superbe» est un drôle de disque, bancal mais doté d'un souffle certain. Le temps de 22 chansons réparties sur deux disques, l'artiste y évoque la fin d'un couple au sortir d'un «été pourri».

Si l'affaire patauge assez nettement au milieu du second acte, l'ouverture («La superbe», «15 août», «Padam», «Miss Catastrophe»), portée par des cordes grandioses ou secouée par des mélodies pop enivrantes impressionne. Dans ces moments-là, le prodige aux ailes froissées affronte les événements avec panache, ose flash-back, pensée «cut-up» façon beat generation et descente aux enfers à la manière du jazzman maudit Chet Baker. Pas mal pour un seul homme...
Revenir en haut Aller en bas
avatar

jfmoods
un air de savoir



Masculin
Nombre de messages : 4792
MessageSujet: Re: Benjamin Biolay in der Schweiz Jeu 10 Déc 2009 - 10:31

-> http://www.laliberte.ch/jeuneswp/?p=948

Le 25.11.2009

Citation :
Benjamin Biolay, chanteur malheureux

Avec “La Superbe”, son cinquième projet solo, Benjamin Biolay confirme son statut de figure de proue de la nouvelle scène française.

FRANÇOIS TARDIN

Dans ce que l’on appelle communément la nouvelle chanson française, entre la niaise nostalgie d’un Bénabar et le cynisme relativement convenu d’un Vincent Delerm, il existe heureusement une voie médiane. La seule qui soit durable à vrai dire, car s’éloignant résolument de la caricature et du passéisme pour jeter les bases d’un genre novateur transcendant son très riche héritage. Cette troisième voie trouve son représentant le plus brillant en la personne de Benjamin Biolay. Le chanteur français sort aujourd’hui un double album intitulé “La Superbe”.

Prolifique

Benji, considéré par beaucoup comme le fils spirituel de Gainsbourg, est sans contestation possible le plus prolifique et talentueux arrangeur de sa génération. Ce n’est donc pas un hasard si nombre de ses pairs ont fait appel à lui dans le passé et continueront à le faire à l’avenir: Stephan Eicher, Isabelle Boulay, Françoise Hardy, Keren Ann ou encore Elodie Frégé ont ainsi recouru à ses talents. Sans oublier feu Henri Salvador, dont Benjamin Biolay avait relancé la carrière avec l’album “Chambre avec vue”. Pourtant, en solo, le chanteur ne s’est jamais vraiment imposé au delà de son petit cercle d’inconditionnels. Trop égocentrique, trop glauque, trop cynique, pour séduire le grand public et la critique qui, si elle est unanime à reconnaître son talent, lui reproche souvent sa moue boudeuse de dandy décadent et imbu de sa personne, et sa voix mal posée.

Détresse amoureuse

Ces critiques se sont toutefois presque unanimement tues au sujet de “La Superbe”. Force est de constater en effet que ce cinquième opus s’avère fort séduisant. L’on retrouve sur plusieurs chansons les nappes de cordes si chères au chanteur, et dont les harmonies charment toujours aussi irrésistiblement l’oreille. Pour ne rien gâcher, Benjamin Biolay semble enfin assumer son timbre de voix si particulier, et semble même en jouer. Musicalement, cet album donne dans l’éclectisme: mélopée pop (”15 septembre”), ballade reggae (”Padam”), piano-voix intimiste (”Ton héritage”), les horizons explorés sont vastes. Ces mélodies bien ficelées accompagnent des textes graves. Car depuis sa rupture avec Chiara Mastroianni, Benjamin Biolay s’est mué en chantre des illusions perdues. Si les titres qui composent “La Superbe” se révèlent moins aigres que ceux présents sur le très désabusé “Trash Yéyé”, son précédent album, il apparaît indéniable que le Benjamin Biolay de “La Superbe” n’est plus le dandy désinvolte de “Rose Kennedy”. La détresse amoureuse aidant, le personnage a gagné en complexité, et son oeuvre en majesté. De là à dire qu’il faut être un artiste malheureux pour être un bon artiste…
Revenir en haut Aller en bas
avatar

jfmoods
un air de savoir



Masculin
Nombre de messages : 4792
MessageSujet: Re: Benjamin Biolay in der Schweiz Jeu 10 Déc 2009 - 10:41

-> http://www.rsr.ch/la-1ere/airs-de-rien/selectedDate/8/11/2009#dimanche

Le dimanche 08 novembre 2009

Extrait de l'article "Le retour des Dandys"

Citation :
On dit de benjamin Biolay que c’est un dandy, mais un dandy désabusé, râleur, agaçant. Le chanteur aux faux airs de Droopy vient de sortir un album salué par la critique. Une unanimité à laquelle il n’est guère habitué.

Cet album est en fait un double CD comprenant plus de 20 chansons qui parlent de rupture, de solitude ou encore de dérive. Enregistré en Belgique, il est intitulé La superbe et il est notre grand air cet semaine.

Citation :
Le chanteur aux faux airs de Droopy
Revenir en haut Aller en bas
avatar

jfmoods
un air de savoir



Masculin
Nombre de messages : 4792
MessageSujet: Re: Benjamin Biolay in der Schweiz Jeu 10 Déc 2009 - 10:49

-> http://www.24heures.ch/loisirs/disques/ma-musique-gens-detestent-2009-10-11

Citation :
«C’est pas ma musique que les gens détestent, c’est moi»

INTERVIEW | Benjamin Biolay ne se départit pas de La superbe, son dernier album.

BORIS SENFF | 17.10.2009 | 00:00

Studio classe, avec enfilade de boxes, moquette et piano blancs, consoles géantes. Au fond, Benjamin Biolay a posé son sac de voyage. Le chanteur acteur revient d’un tournage et se roule un «pauvre joint» comme le disait son modèle, le beau Serge. On enregistre les volutes de ce narcissique lucide.

– Dans vos chansons, il semble souvent y avoir un jeu avec votre vie, l’autobiographie, des clins d’œil personnels…

– Non, c’est juste que j’avais envie de parler de l’histoire virtuelle d’un couple. Comme un scénario. Se faire larguer, je l’ai déjà vécu, comme tout le monde. Ce n’est pas très original. Je parle des choses qui m’ont marqué, mais ma vraie vie n’est pas connue.

– Donc pas trop «toxicomaniaque» (une chanson s’intitule La toxicomanie )?

– Un petit peu, mais ça va, parce que c’est quelque chose que je suis en train de régler, que j’ai envie de régler. Je fume du haschisch, la belle affaire… Un jour, j’arrêterai. Ce titre est un hommage à Chet Baker et au jazz. Je trouve terrible ce milieu, cette époque où si tu voulais jouer avec les bons, il fallait taper dans l’héroïne. C’est violent (ndlr: et passablement faux…).

– D’un côté, il y a un public qui entre dans votre univers. De l’autre, beaucoup de gens vous détestent.

– C’est pas ma musique qu’ils détestent, c’est moi, ma personnalité. Je ne serai jamais un chanteur populaire. A mes débuts, quand j’ai commencé à passer dans les médias, j’étais tellement intimidé, mal à l’aise, que je donnais une image très fermée, austère, prétentieuse. Maintenant, c’est ainsi et c’est difficile à changer.

– Mais vous jouez aussi avec…

– (Interrompant) Non, j’en joue pas! Je regrette qu’on m’ait envoyé à l’abattoir en 2001 en me disant «Demain tu fais Ardisson», sans me conseiller sur ce qu’il fallait dire, comment s’habiller et à quoi je devais faire attention. Je regrette ça. «Tiens, t’es chanteur. Ben va à la télé, mon gars!» J’aurais mieux voulu ne pas passer par là.

– Vous chantez tout de même: «J’attendais en vain, que le monde entier m’acclame, qu’il me déclare sa flamme, dans une orgie de regards.»

– Sur Padam. Ouaif… C’est une paraphrase du «je m’voyais déjà». On y pense tous à cette espèce de gloire, mais comme à un concept abstrait. Mais j’en ai pas spécialement envie parce que qui dit «acclamé» dit «tout le monde te casse les couilles dans la rue!» (rires) Il y a des trucs plus importants dans la vie. Comme une salle pleine où les gens sont heureux parce que la musique est belle.

– Gainsbourg fait toujours partie de votre panthéon?

– Oui, toujours. Mais je ne voudrais pas paraître trop chauvin, français… Pour moi, la figure tutélaire reste et sera toujours John Lennon – pas les Beatles –, ma première idole de musique et la dernière. La chanson et la pop music à l’état pur.

– Un texte de votre maison de disques laisse entendre que vous chantez comme un dieu. Vous souscrivez?

– Ah bon? Non pas du tout! Je chante de manière plus décontractée parce que les chansons – des trucs un peu Smiths, un peu pops – l’exigeaient. Un album plus avenant, plus varié. Si tu fredonnes, tu fais chier tout le monde, ça perd en dynamique. Ce n’est pas comme sur mon album Négatif, où le postulat était celui de chansons fragiles, d’un narrateur éteint – et ce n’était pas volontaire, c’est juste qu’il était 4 h du matin et que j’étais cuit! Sans doute que j’ai fait des progrès grâce à mes concerts. Mais de là à chanter comme un dieu, faut pas dire n’importe quoi. Je vais vérifier ça!

Double brassée de fleurs qui font mal

Petit génie pour d’innombrables chanteurs et chanteuses (Françoise Hardy, Keren Ann, Henri Salvador, Juliette Gréco, Julien Clerc, sa sœur Coralie Clément…), Benjamin Biolay ne fait pas que (bien) vivre à l’ombre des autres. Après Négatif, sa pièce maîtresse de 2003, le dandy s’enfonçait dans la pénombre de son ego avec A l’origine et Trash Yéyé, albums au romantisme teinté de cynisme. Avec La superbe, l’ex de Chiara Mastroianni et héritier de Gainsbourg ne rend pas les armes et fait rentrer la lumière dans son univers assumé malsain.

Plus ouvertement pop, tendance anglaise, le compositeur sait aussi toujours créer ses ambiances sonores. Libéré de la gorge, le chanteur s’adonne toujours à ses obsessions sentimentales, délires parfois monomaniaques, mais avec une spontanéité tout à son honneur.

Biolay filtre peu. Il y a donc des naïvetés et des ratés évidents dans cette collection de vingt-deux titres, réunis en double album comme deux équipes de foot ou plutôt comme un diptyque cinématographique. Mais il y a aussi une belle brassée de fleurs douloureuses qui miment l’impudeur avec art et une légèreté acerbe.
Revenir en haut Aller en bas
avatar

jfmoods
un air de savoir



Masculin
Nombre de messages : 4792
MessageSujet: Re: Benjamin Biolay in der Schweiz Jeu 10 Déc 2009 - 10:56

-> http://valais-mag.ch/culture/musique/article/disque-torture-sentimentale

Citation :
Benjamin Biolay « La Superbe » (naïve)

Disque : Torture sentimentale

Vendredi 27 novembre 2009, par GMK

Romantique, écorché vif égaré au siècle des égocentriques superficiels, adepte d’une pop baroque, Benjamin Biolay, ou la gageure de redonner envie d’écouter de la musique française.

Il y a d’abord cette voix, âpre et sensuelle, coulée dans l’absinthe et le goudron des Gauloises. Cette pâte sonore, ensuite, maîtrisée jusqu’aux dernières notes, malgré des incartades eighties d’un mauvais goût assumé. Souvent comparé à Serge Gainsbourg, connu pour avoir orchestré le come-back d’Henri Salvador, Benjamin Biolay a su trouver, de disque en disque, une identité unique de dandy mélomane.

Moins réussi que son prédécesseur « Trash Yéyé », « La Superbe » peut énerver, mais ne laissera personne indifférent. C’est déjà beaucoup. A chaque plage, les textes transpercent, scansions tortueuses de relations avortées. Et les mélodies de ressasser le juke-box idéal de radios nostalgiques. Ce double album regorge de perles, égarées entre des morceaux plus dispensables. Le projet ploie parfois sous sa propre ambition : 22 chansons, c’est énorme à l’ère des iPod. Mais les fulgurances rattrapent toutes les faiblesses. Pour s’en convaincre, il suffira d’écouter la plus belle chanson de l’année (oui, vraiment) : « Ton héritage ». Définitif.
Revenir en haut Aller en bas


Contenu sponsorisé




MessageSujet: Re: Benjamin Biolay in der Schweiz

Revenir en haut Aller en bas

Benjamin Biolay in der Schweiz

Voir le sujet précédent Voir le sujet suivant Revenir en haut

Sujets similaires

-
» MYLENE ET BENJAMIN BIOLAY
» Benjamin Biolay in der Schweiz
» Benjamin Biolay
» Benjamin Biolay à l'émission "thé ou café" (19/01/08)
» Benjamin Biolay - live au studio SFR
Page 1 sur 1

Permission de ce forum:Vous ne pouvez pas répondre aux sujets dans ce forum
les insulaires ¤ forum non officiel sur benjamin biolay :: ailleurs-